Schlagwortarchiv für: Radverkehr

Fuß- und Radverkehrskonzept für die Stadt Ludwigshafen

Im Auftrag der Stadt Ludwigshafen am Rhein erstellt die R+T Verkehrsplanung GmbH ein Fuß- und Radverkehrskonzept.

Schon im Februar hat die erste Arbeitsgruppensitzung stattgefunden und nun „läuft“ die Bestandsaufnahme des Fußverkehrsangebots im wahrsten Sinne des Wortes. Das gute Wetter nutzend, nehmen wir aktuell intensiv die Besonderheiten vor Ort auf. 

Aber wir sind in diesem Zusammenhang auch sehr an den Meinungen und Erfahrungen der Bevölkerung interessiert. Seit 19. April 2025 werden deswegen die Bürgerinnen und Bürger in einer Online-Befragung zum Fußverkehr in Ludwigshafen befragt. Wir sind gespannt, wie hoch die Resonanz sein wird und welche Erkenntnisse wir daraus gewinnen können.

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Online-Befragung zum Fußverkehr

Pendler-Radroute zwischen Kaiserslautern und Landstuhl

Pendler-Radroute steht vor dem nächsten wichtigen Schritt – am 24. November wurde in Landstuhl die fertige Machbarkeitsstudie an Staatsekretär Andy Becht und die Projektpartner übergeben.

Herr Könighaus übergibt Machbarkeitsstudie für eine Pendler-Radroute
Herr Könighaus erklärt die Machbarkeitsstudie für eine Pendler-Radroute

Die Machbarkeitsstudie für eine Pendler-Radroute zwischen Kaiserslautern und Landstuhl wurde am 24. November 2023 im Rahmen einer Feierstunde an Staatsekretär Andy Becht und die Projektpartner übergeben. Radverkehrs-Fachgruppenleiter Lars Jolig vom Landesbetrieb Mobilität und Dominik Könighaus von der R+T Verkehrsplanung GmbH stellten das Projekt und die Ergebnisse vor.

Die Vorzugstrasse verläuft südlich der Bahntrasse hauptsächlich auf der Pariser Straße und der Kaiserstraße. Es sind Lösungs-Vorschläge für das Kleeblatt an der B270 und die Stellen in Kindsbach und Einsiedlerhof enthalten, die heute Radfahrende vor Herausforderungen stellen. Diese Vorschläge sollen detailliert in der nächsten Planungsphase konkretisiert werden. Somit steht nun der nächste wichtige Schritt an: Die Projektpartner müssen vereinbaren, dass sie auf Basis der Vorzugstrasse die nächsten Planungsphasen für die 16 km lange Verbindung angehen wollen.

Dabei ist zu beachten, dass dieser Beitrag zur Verkehrswende das Potenzial besitzt, jährlich 2,8 Mio. Pkw-Kilometer einzusparen und auf das Fahrrad zu verlagern.

Radverkehrskonzept für den Landkreis Südwestpfalz vom Kreisausschuss beschlossen

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In seiner 32. Sitzung beschloss der Kreisausschusses Südwestpfalz am 30.10.2023 das von R+T erarbeitete Radverkehrskonzept für den Landkreis Südwestpfalz.

Bei der Erarbeitung der Radrouten waren folgende Aspekte von hoher Wichtigkeit. So waren:

  • durchgehende Radverbindungen zu schaffen, die nicht an kommunalen Grenzen Halt machen,
  • die Anschlüsse an angrenzende Kreise und Städte zu berücksichtigen,
  • nahezu alle Siedlungen im Kreis an das Radroutennetz anzubinden sowie
  • Alltags- und touristische Ziele sicher mit dem Rad erreichen zu können

Die intensive Erarbeitung des Radverkehrskonzepts erfolgte in Zusammenarbeit mit den einzelnen Orts- und Verbandsgemeinden sowie durch die Einbindung von Bürgern und Büreginnen durch eine Online-Umfrage und Bürgerkonferenzen in allen Verbandsgemeinden. Zusätzlich wurde auch die Fachöffentlichkeit durch eine Lenkungsgruppe und eine Regionalkonferenz eingebunden.

Das nun vorgeschlagene finale Streckennetz hat eine Länge von rund 850 km und beinhaltet nahezu ebenso viele einzelne Maßnahmen. Diese reichen von der Änderung einzelner Verkehrszeichen über das Markieren von Schutzstreifen oder die Schaffung von sicheren Querungsstellen bis hin zur Trassierung komplett neuer Streckenabschnitte. Dabei sind die vorgeschlagenen Maßnahmen nach Dringlichkeit priorisiert und in einen Planungshorizont (kurzfristig, mittelfristig sowie langfristig) eingepasst.

Online-Umfrage zum Radverkehrskonzept Landkreis Südwestpfalz erfolgreich abgeschlossen

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Im Rahmen der Erstellung des Radverkehrskonzeptes für den Landkreis Südwestpfalz wurde von November 2022 bis Januar 2023 eine kartengestützte Online-Beteiligung durchgeführt.

Mindestens 500 Teilnehmende wurden angestrebt, am Ende haben fast 700 Personen ihren Input gegeben. Die Hinweise und Karteneinträge werden nun von der R+T Verkehrsplanung GmbH geprüft und in die Erstellung des kreisweiten Konzepts eingehen. Dabei konnten aber auch schon direkte Erkenntnisse gewonnen werden, bspw. welcher Art die vorgeschlagenen Verbesserungs-Maßnahmen sein sollen. Denn so wünschen sich u.a. mehr als 90% der Teilnehmenden eine Radverkehrsführung, die vom Kfz-Verkehr getrennt ist.

Sceenshot Online-Befragung
Screenshot aus der Online-Befragung

Ausführlicher über die erfolgte Online-Beteiligung berichtet die Pressemitteilung des Landkreises.

Dialogplattform für länderübergreifenden Radschnellweg

Dialogplattform
Screenshot der Dialogplattform

Die beiden Darmstädter Unternehmen wer denkt was GmbH sowie R+T Verkehrsplanung GmbH haben im Auftrag des Verbandes Region Rhein-Neckar eine Dialogplattform für den länderübergreifen Radschnellweg von Mannheim über Viernheim nach Weinheim gestartet. Nach Erstellung der Machbarkeitsstudie 2019 und dem Letter-of-Intent zur gemeinsamen Entwicklung der Trasse sollen nun die Planungen konkreter und die Öffentlichkeit einbezogen werden.

Das Rhein-Neckar-Fernsehen hat dazu auch einen informativen Beitrag gesendet, den Sie sich über folgenden Link anschauen können.

Beitrag des Rhein-Neckar-Fernsehens zur Übergabe der Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung (RSV) an den Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg

Das Rhein-Neckar-Fernsehen hat einen informativen Beitrag zur Übergabe unserer Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung (RSV) in der Metropolregion Rhein-Neckar gesendet, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Radschnellverbindung zwischen Mannheim und Heidelberg – Übergabe der Studie an den Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg

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Die von R+T erstellte Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung (RSV) in der Metropolregion Rhein-Neckar geht für den Streckenabschnitt zwischen den Städten Mannheim und Heidelberg in die nächste Planungsphase.

Das Land Baden-Württemberg wird nun die Baulastträgerschaft dieser RSV als eines von drei Pilotprojekten übernehmen und damit für weitere Planungsprozesse, die Umsetzung sowie den Betrieb zuständig sein.

Hierfür wird die Machbarkeitsstudie am 06. Februar 2018 in Mannheim vom Verband Region Rhein-Neckar vorgestellt und dem Herrn Verkehrsminister Herrmann der Landes Baden-Württemberg in einer feierlichen Veranstaltung überreicht. Wir sind stolz auf unsere Mitwirkung an diesem Leuchtturmprojekt.

Die Machbarkeitsstudie ist unter folgendem Link als Leseversion abrufbar:

https://www.m-r-n.com/was-wir-tun/themen-und-projekte/projekte/radschnellwege

Schülerradroutennetz Kreis Offenbach und Landkreis Darmstadt-Dieburg jetzt online

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Quelle: ivm GmbH

Die Regionalgesellschaft Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm) baut als Teilprojekt des regionalen schulischen Mobilitätsmanagements seit einigen Jahren sukzessive einen Schülerradroutenplaner auf. Dieser wird im Rahmen des nationalen Radverkehrsplans des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

Ziel ist es, den Anteil der SchülerInnen, die mit dem Rad zur Schule fahren, zu erhöhen. Zudem sollen die SchülerInnen generell für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel interessiert und zu mehr Bewegung und einem gesünderen Lebensstil, auch in der Freizeit, angeregt werden.

Die Schülerradrouten sind über einen kostenfreien Radroutenplaner im Internet oder mittels einer App für Smartphones abrufbar. Neben den Schülerradrouten werden auch das im Radroutenplaner Hessen vorhandene Radroutennetz sowie das allgemeine Straßen- und Wegenetz für die Routenplanung genutzt. Die Nutzung der Strecken des Schülerradroutennetzes hat beim Routing allerdings oberste Priorität.

R+T hat zusammen mit dem Büro VERKEHRSLÖSUNGEN aus Darmstadt das Schülerradroutennetz für den Kreis Offenbach und den Landkreis Darmstadt-Dieburg erstellt. In mehreren Schritten wurden unter Beteiligung aller wichtigen Akteure (Schulen, Polizei, ADFC, Gemeinden,…) Schülerradrouten erarbeitet. Dabei wurden verkehrsplanerische Kriterien und die Anforderungen der SchülerInnen an ihren Schulweg abgewägt.

Die Schülerradrouten im Kreis Offenbach und im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind nun als Beta-Version online nutzbar unter: http://www.radroutenplaner.hessen.de/rph_schulen_01.asp

Rhein-Neckar-Kreis fördert Radverkehr für Klimaschutz

Im Rahmen eines Klimaschutzkonzeptes plant der Rhein-Neckar-Kreis für den gesamten Landkreis ein Netz aus direkten und hochwertigen Radver­kehrsverbindungen. Das Konzept soll den klimaneutralen Radverkehr stärken. Schwerpunkt ist der Alltagsverkehr. Auch die kreisfreien Städte Mannheim und Heidelberg sind in die Netzkonzeption einbezogen.

Durch die Beteiligung aller maßgeblichen Akteure wird sichergestellt, dass die vielfältigen Ortskenntnisse und Bedürfnisse der Betroffenen berücksich­tigt werden. Das Radverkehrskonzept wird außerdem eng mit den Planun­gen des Landes Baden-Württemberg für ein landesweites RadNETZ abge­stimmt.

Insgesamt wird das Radroutennetz im Rhein-Neckar-Kreis ca. 1.000 km umfassen und die Anschlüsse an die umliegenden Landkreise und Bundes­länder sicherstellen. Die Umsetzung einzelner Maßnahmen wird bereits an­gestoßen. Der überwiegende Teil der Arbeiten ist in den folgenden Jahren vorgesehen. Der Erfolg des Konzeptes soll durch ein regelmäßiges Monitoring überprüft werden.

R+T erstellt das Radverkehrskonzept Rhein-Neckar-Kreis zusammen mit dem Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung, IFEU GmbH, das die CO2-Einsparungen ermittelt.

Handbuch „Förderung des Rad- und Fußverkehrs“ veröffentlicht

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Quelle: ivm GmbH

Die ivm (Integrierte Verkehrs- und Mobilitätsmanagement GmbH Region Frankfurt RheinMain) hat 2014 ihr Handbuch für die kommunale Praxis Nr. 3 zur „Förderung des Rad- und Fußverkehrs“ herausgegeben. Damit sollen Handlungs- und Gestaltungsspielräume aufgezeigt und durch die Darstellung von Best-Practise-Beispielen kreative, kosteneffiziente  Lösungen gefördert werden. Behandelt werden die Themen „Sicheres Queren“, „Räume gerecht aufteilen“, „Tempo runter“, „Räume aufwerten“, „Räume für alle“, „kurzfristig handeln“ und „Öffentlichkeitsarbeit“. R+T hat das Handbuch inhaltlich entwickelt.

Das Handbuch kann vom der ivm bezogen werden.