Schlagwortarchiv für: Mobilitätsmanagement

Beratungen zum schulischen Mobilitätsmanagement gehen in die nächste Runde

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Quelle: ivm GmbH

Zum Schuljahresstart beginnt R+T mit der Erarbeitung weiterer integrierter Schulmobilitätspläne im Main-Taunus-Kreis und der Stadt Rüsselsheim. Wir freuen uns auch weiterhin, die beiden Gebietskörperschaften bei der Förderung des schulischen Mobilitätsmanagements zu unterstützen.

Bereits seit 2018 hat R+T an 20 Schulen sogenannte Schulmobilitätspläne erarbeitet. Dabei waren verschiedene Schulformen Schulen (Grundschulen, weiterführende Schulen, Berufsschule) vertreten, in denen die verschiedensten Mobilitätsbedürfnisse abgebildet werden mussten. Auftraggeberin ist dabei die ivm GmbH, die mit dem Beratungs- und Qualifizierungsprogramm „Besser zur Schule“ des Fachzentrums Schulisches Mobilitätsmanagement für das Land Hessen ein zentrales Angebot bietet. 

Pünktlich zu Schuljahresende wurden die beiden letzten fertiggestellten Schulmobilitätspläne im Rahmen des Netzwerktreffens „Besser zur Schule Rüsselsheim“ an die beteiligten Grundschulen übergeben.

Deutsche Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM)

Wir freuen uns, seit April 2025 Mitglied bei der Deutschen Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM) zu sein. Schon seit einiger Zeit wurden wir dort als beratendes Planungsbüro gelistet, nun sind wir auch offizielles Mitglied.

Die DEPOMM hat sich zum Ziel gesetzt, die nachhaltige und umweltverträgliche Mobilität in Deutschland zu fördern. Dies soll hauptsächlich durch die bundesweite Umsetzung von Mobilitätsmanagement gelingen. Ein weiteres Ziel ist die Bereitstellung von Informationen über die Möglichkeiten und Potenziale des Mobilitätsmanagements.

Wir sind gespannt, inwieweit wir mit unserem Wissen und Erfahrung, insbesondere im Kommunalen und Betrieblichen Mobilitätsmanagement, bei Erfüllung dieser Ziele innerhalb des Netzwerkes beitragen können.

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Verkehrsversuch „Temporäre Fußgängerzone“ Crailsheim gestartet

Der Verkehrsversuch „Temporäre Fußgängerzone“ in Crailsheim ist gestartet! Der zentrale Straßenzug „Karl- und Wilhelmstraße“ (B 290) ist täglich mit über 10.000 Kfz-Fahrten belastet. Er ist gleichzeitig Hauptverkehrs- wie auch Hauptgeschäftsstraße der Crailsheimer Innenstadt.

Um die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen, wurden seitens der Stadt Crailsheim bereits seit längerer Zeit Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung bzw. zur verträglicheren Abwicklung des Kfz-Verkehrs wie Einbahnstraßenregelungen, Straßennetzergänzungen, Ertüchtigung bestehender Kreuzungen, aber auch die Sperrung einzelner Straßenabschnitte diskutiert.

In diesem Zusammenhang wurden von R+T alternative Verkehrsführungskonzepte für die Crailsheimer Innenstadt untersucht und bewertet. Auf dieser Grundlage hat der Crailsheimer Gemeinderat im Oktober 2022 den Grundsatzbeschluss gefasst, den Straßenzug „Karl- und Wilhelmstraße“ versuchsweise als Fußgängerzone zu gestalten.

Crailsheim Verlehrsversuch
Konzeption der begleitenden Verkehrserhebungen

R+T begleitet den Verkehrsversuch „Temporäre Fußgängerzone“ fachlich, sowie in den politischen Gremien und Bürgerbeteiligungsveranstaltungen. Dies umfasst u.a. die detaillierte StVO-konforme Ausarbeitung der Verkehrskonzeption und begleitender Maßnahmen (z.B. Optimierung von Ampelschaltungen, Anpassung Parkleitsystem, Verkehrsberuhigung von Alternativstrecken für Schleichverkehr…), die Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde sowie die Bereitstellung einer Plattform für die Öffentlichkeitsbeteiligung und die Evaluation des Verkehrsversuchs.

Anfang April 2024 ist der Verkehrsversuch nun gestartet. Seitdem sorgen zahlreiche Bäume, Grünoasen, ein Wasserspiel, vielseitiges Mobiliar sowie Spielgeräte für mehr Aufenthaltsqualität in der verkehrsberuhigten Crailsheimer Innenstadt. Darüber hinaus werden zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten, ein Fahrradservicepunkt sowie eine Informationsstele angeboten. Als Rahmenprogramm finden auf eigens dafür vorgesehenen Aktionsflächen regelmäßig Veranstaltungen von Interessierten aus der Bürgerschaft und dem lokalen Einzelhandel statt.

1. Preis beim städtebaulichen Wettbewerb Maintal-Mitte

Gemeinsam mit Planquadrat Elfers Geskes Krämer hat R+T den hochkarätig besetzten städtebaulichen Realisierungswettbewerb Maintal-Mitte gewonnen.

Mobilitätskonzept städtebaulicher Wettbewerb Maintal-Mitte
Mobilitätskonzept städtebaulicher Wettbewerb Maintal-Mitte

Zur Entwicklung der ehemaligen Gewerbeflächen des rund 9 ha großen Areals „Maintal-Mitte“ im Stadtteil Dörnigheim wurde von der Stadt Maintal ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Gesetztes Ziel war es, ein urbanes Quartier mit unterschiedlichen Wohnformen und offenen ansprechenden Freiraumbereichen zu entwickeln. Dadurch soll ein lebendiges, generationsübergreifendes und sozial durchmischtes Wohnquartier entstehen. Hinsichtlich der verkehrlichen Erschließung war vor allem die Förderung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes gefragt, um das Aufkommen an motorisiertem Individualverkehr möglichst niedrig zu halten.

Teil des Entwurfes war ein innovatives Mobilitätskonzept, welches durch vielfältige Angebote an alternativen Verkehrsmitteln zum Pkw sowie durch eine attraktive Verknüpfung mit dem umliegenden Fuß- und Radwegenetz die Fortbewegung ohne eigenen Pkw – und somit ein autoarmes Quartier – ermöglicht.

Durch eine Ringerschließung um das Gebiet wird der Kfz-Verkehr am Rande des Plangebietes gebündelt und auf direktem Weg zu den einzelnen Quartiersgaragen geführt. Die Feinerschließung des Quartiers erfolgt durch verkehrsberuhigte Bereiche. Die Innenbereiche der einzelnen Baublöcke werden komplett vom Kfz-Verkehr freigehalten. Besucherparken und Kurzzeitparken ist ausschließlich an der Haupterschließung möglich. Im Quartier selbst wird das Ein- und Ausladen mit dem Pkw in gekennzeichneten Bereich, v.a. an den Hauptzugängen ermöglicht.

Vom Quartier aus werden mehrere Anschlüsse an den geplanten Radschnellweg südlich der Bahntrasse sowie an das bestehende Fußwegenetz geschaffen. Im Quartier selbst wird eine engmaschige Vernetzung an Rad- und Fußwegen vorgesehen.

In drei Quartiersgaragen soll jeweils ein Angebot an Carsharing, Bike-Sharing, Paketstationen und Lastenradverleih bereitgestellt werden. Zusätzlich werden dezentral im gesamten Plangebiet Bike-Sharing und Lastenradverleihe platziert. Für das wohnungsnahe Abstellen der Fahrräder sind zusätzliche Fahrradscheunen in den Wohnhöfen und Abstellplätze direkt an den Hauseingängen geplant. Neben einer Haltestelle direkt am Plangebiet, werden zwei weitere Haltestellen für Ruftaxis im Bereich der Quartiersgaragen vorgesehen. Die Mobility-Hubs und einige Kurzzeitparkplätze werden in hochwertiger Ausführung mit E-Ladestationen ausgestattet.

Das Ergebnis des eigereichten Entwurfs ist auf https://www.akh.de/baukultur/entwicklung-maintal-mitte-maintal einzusehen.

R+T berät Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW)

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Quelle: ivm GmbH

R+T ist im Programm zum betrieblichen Mobilitätsmanagement „Besser zur Arbeit“ als Berater für das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen tätig und hat im Juli 2023 einen passgenauen Mobilitätsplan für die Behörde erstellt.

Das Beratungsprogramm unterstützt Arbeitgeber bei der Entwicklung und Umsetzung eines individuell zugeschnittenen Mobilitätsplans durch fundierte Analysen (Standortanalyse, Wohnstandortanalyse, Beschäftigtenbefragung), individuelle Coachings und themenspezifische Workshops. Die Mobilitätspläne enthalten in der Regel Maßnahmen aus den Handlungsfeldern ÖV-Förderung, Rad- und Fußverkehrsförderung, Pkw-Nutzung, Dienstmobilität, Information/ Kommunikation/ Motivation/ Beratung und Organisation. Ziel ist eine nachhaltige Mobilität von Beschäftigten, Kunden und Besucher:innen zu unterstützen sowie grundsätzlich eine effiziente, umwelt- und sozialverträgliche Mobilität in der Region zu fördern.

Die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) bietet mit dem Programm „Besser zur Arbeit“ (vormals „südhessen effizient mobil“) seit 2010 öffentlichen Arbeitgebern und Unternehmen Unterstützung und Beratung bei der Erarbeitung passgenauer Mobilitätspläne an. Das Programm wird gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) umgesetzt.

https://effizient.ivm-rheinmain.de/

Ausstellungseröffnung Rahmenplan Flensburg Hafen-Ost

Die Ausstellung zum Rahmenplan Flensburg Hafen-Ost kann vom 16.02. bis 19.03.2023 im Robbe & Berking Museum in Flensburg besucht werden.

Mehr als anderthalb Jahre wurde seit August 2021 der städtebauliche Rahmenplan erarbeitet. Die Projektbearbeitung erfolgte in einem interdisziplinären Planungsteam mit Cityförster architecture + urbanism PartGmbB und Urban Catalyst GmbH unter enger Zusammenarbeit mit der Stadt Flensburg, zahlreicher Flensburger*innen und lokalen Akteuren. Das Büro Gruppe F hat zusammen mit Gehl das Beteiligungsverfahren begleitet.

Auf dem Sanierungsgebiet soll neuer und bezahlbarer Wohnraum entstehen. Es sollen aber auch weiterhin Flächen, insbesondere für maritimes Gewerbe, Freiflächen und eine durchgehende Uferpromenade entstehen. Im Ergebnis entstand das Syntheseszenario und Leitbild des Rahmenplans: „Hafenband PLUS: maritim. grün. gemeinschaftlich.“

Mobilitätsstation
Beispielhafte Mobilitätsstation

Die R+T Verkehrsplanung GmbH war für die Beratung hinsichtlich sämtlicher Mobilitätsthemen verantwortlich. Ziel ist ein möglichst autoarmes Quartier mit Priorisierung des Fuß- und Radverkehrs. Straßenräume dienen vorwiegend als Aufenthalts- und Begegnungsflächen. Ruhender Kfz-Verkehr soll in Mobilitätsstationen gebündelt werden, in welchen auch weitere Mobilitätsangebote und öffentliche Zusatzeinrichtungen zu finden sind.

Darüber hinaus sollen je Wohneinheit 2-4 Radabstellanlagen angeboten werden. Hingegen sollen lediglich 0,4 Pkw-Stellplätze je Wohneinheit errichtet werden. Die Nutzung des ÖPNVs soll mit gut erreichbaren Haltestellen und einem 7,5 Minuten Takt attraktiv gestaltet werden. Es sollen den Bewohnenden und Besuchenden leicht gemacht werden, andere Verkehrsmittel als den eigenen Pkw zu benutzen.

Mobilitätskonzepte für das Universitätsklinikum Tübingen und die Universität Konstanz

Logo Uniklinikum Tübingen

Für die weitere Entwicklung des Universitätsklinikums Tübingen, Standort Schnarrenberg, liegt ein Masterplan 2050 vor, bei dem R+T bereits beratend mitgewirkt hat. Darauf aufbauend erstellen wir derzeit ein Mobilitätskonzept, in dem der Masterplan verkehrlich weiter entwickelt wird, die Qualität der Verkehrsanbindungen an Stadt und Region untersucht wird und Verbesserungen im Fuß-, Rad und Öffentlichen Verkehr sowie im Mobilitätsmanagement entwickelt werden. Darüber hinaus wird ein Konzept entwickelt, um unerwünschte Mehrbelastungen im Kfz-Verkehr der Innenstadt zu vermeiden. Das Mobilitätskonzept berücksichtigt auch die derzeitigen Planungen zur Einführung einer Regionalstadtbahn, an die das Klinikum angebunden werden soll. Besonderheiten des Erschließungskonzepts sind ein Schrägaufzug für Fußgänger und Radfahrer zur Überwindung von Höhen und zur Vermeidung von Umwegen sowie ein Shuttle-System mit elektrischen und ggf. fahrerlosen Kleinkabinen oder -bussen.

Logo Uni Konstanz

Für die weitere Entwicklung der Universität Konstanz liegt ein Masterplan 2060 vor. Darauf aufbauend ist ein Mobilitätskonzept als Grundlage für die Bebauungsplanänderung zu erstellen. Im Rahmen des Mobilitätskonzepts sind die heutige Situation und die Masterplanung in verschiedenen Ausbaustufen verkehrlich zu untersuchen. Als Planungsgrundlage wurde eine Online-Befragung der Bediensteten und Studierenden zu ihrem Mobilitätsverhalten durchgeführt. Darauf aufbauend wird eine Verkehrsprognose erstellt. Die Anzahl erforderlicher Stellplätze für Kfz und Fahrräder wird berechnet. Vorschläge zur Verbesserung des universitätsinternen Verkehrs werden für alle Verkehrsarten erarbeitet. Maßnahmen des Mobilitätsmanagements werden ebenfalls berücksichtigt.

R+T ist Berater im Programm „südhessen effizient mobil“

R+T ist in der Programmrunde 2/2017 als Berater zum Mobilitätsmanagement für Unternehmen und Behörden für die Stadt Friedrichsdorf tätig.

Die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) bietet das Programm „südhessen effizient mobil“ seit 2016 im Programmbezirk Frankfurt am Main an. Hierbei wird auf die Erfahrungen der letzten Jahre im Beratungsprogramm des IHK Bezirkes Darmstadt aufgebaut. Das Programm wird gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) umgesetzt. Es wird hierbei mit der Stadt Frankfurt am Main, Verkehrsorganisationen, Kommunen, Verbänden und Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt kooperiert.

Das Programm unterstützt Arbeitgeber bei der Entwicklung und Umsetzung eines individuell zugeschnittenen Mobilitätskonzeptes durch fundierte Analysen, individuelle Coachings und themenspezifische Workshops. Die Mobilitätskonzepte enthalten Maßnahmen, wie zum Beispiel Jobtickets, Nutzung von Fahrgemeinschaftsbörsen, Anpassung von Schichtzeiten an ÖPNV-Fahrpläne, Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur und Strategien zur Mitarbeitermotivation. Ziel ist eine effiziente, umwelt- und sozialverträgliche Mobilität in der Region zu fördern.

https://www.ivm-rheinmain.de/kommunaler-service/betriebliches-mobilitaetsmanagement/effizient-mobil/