Nominierung für den Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2019

Die planerische Idee für die Neugestaltung des Emanuel-Merck-Platzes wurde für den Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2019 in der Kategorie „Baukultur“ nominiert.

Das Projekt wurden von den Büros R+T Verkehrsplanung, Henn Architekten, Topotek 1 Landschaftsarchitekten und Schönhofen Ingenieure im Auftrag der Stadt Darmstadt und der Firma Merck bearbeitet. Der neue Platz wurde 2018 eingeweiht. Einen Vorher-Nachher-Vergleich der Situation bietet das nachfolgende Video, das wir anlässlich der Nominierung erstellt haben.

Lindau gewinnt Mobilitätspreis „European Mobility Week Award“ der Europäischen Union

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Quelle: European Mobility Week Award

Die Stadt Lindau förderte im Jahr 2018 durch zahlreiche Initiativen und Infrastrukturmaßnahmen den umweltfreundlichen und multimodalen Verkehr. Durch Veranstaltungen und Kampagnen konnten die Lindauer zu mehr aktiver Mobilität, wie dem Zu-Fuß-Gehen, dem Radfahren und der Benutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel motiviert werden.

Hierfür wurde die Stadt Lindau im März 2019 mit dem „European Mobility Week Award“ ausgezeichnet. Eine unabhängige Fachjury aus Verkehrsexperten hat hierbei Lindau als erste Stadt Deutschlands zur Siegerstadt in der Kategorie Kommunen bis 50.000 Einwohner gekürt.

Die Grundlage für die Bemühungen der Stadt Lindau zur Förderung eines nachhaltigen Mobilitätsangebotes wurde dabei mit dem Klimafreundlichen Lindauer Mobilitätskonzept (KLiMo) geschaffen.

Das KLiMo hat R+T von 2015 bis 2017 in enger Zusammenarbeit mit der Lindauer Stadtverwaltung erarbeitet. Das ganzheitliche Konzept war insbesondere darauf ausgerichtet, attraktive Mobilitätsangebote zu schaffen. Dabei sollte der Verkehr so stadt- und umweltverträglich wie möglich gestalten werden, um ein Höchstmaß an Lebensqualität zu erreichen.

Einen Artikel des Magazin Der Allgäu-Tipps vom 26.03.2019 zu diesem Thema können Sie hier ansehen.

Mobilitätskonzepte für das Universitätsklinikum Tübingen und die Universität Konstanz

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Für die weitere Entwicklung des Universitätsklinikums Tübingen, Standort Schnarrenberg, liegt ein Masterplan 2050 vor, bei dem R+T bereits beratend mitgewirkt hat. Darauf aufbauend erstellen wir derzeit ein Mobilitätskonzept, in dem der Masterplan verkehrlich weiter entwickelt wird, die Qualität der Verkehrsanbindungen an Stadt und Region untersucht wird und Verbesserungen im Fuß-, Rad und Öffentlichen Verkehr sowie im Mobilitätsmanagement entwickelt werden. Darüber hinaus wird ein Konzept entwickelt, um unerwünschte Mehrbelastungen im Kfz-Verkehr der Innenstadt zu vermeiden. Das Mobilitätskonzept berücksichtigt auch die derzeitigen Planungen zur Einführung einer Regionalstadtbahn, an die das Klinikum angebunden werden soll. Besonderheiten des Erschließungskonzepts sind ein Schrägaufzug für Fußgänger und Radfahrer zur Überwindung von Höhen und zur Vermeidung von Umwegen sowie ein Shuttle-System mit elektrischen und ggf. fahrerlosen Kleinkabinen oder -bussen.

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Für die weitere Entwicklung der Universität Konstanz liegt ein Masterplan 2060 vor. Darauf aufbauend ist ein Mobilitätskonzept als Grundlage für die Bebauungsplanänderung zu erstellen. Im Rahmen des Mobilitätskonzepts sind die heutige Situation und die Masterplanung in verschiedenen Ausbaustufen verkehrlich zu untersuchen. Als Planungsgrundlage wurde eine Online-Befragung der Bediensteten und Studierenden zu ihrem Mobilitätsverhalten durchgeführt. Darauf aufbauend wird eine Verkehrsprognose erstellt. Die Anzahl erforderlicher Stellplätze für Kfz und Fahrräder wird berechnet. Vorschläge zur Verbesserung des universitätsinternen Verkehrs werden für alle Verkehrsarten erarbeitet. Maßnahmen des Mobilitätsmanagements werden ebenfalls berücksichtigt.

Green-City Plan für die Stadt Rüsselsheim am Main fertiggestellt.

Wappen Rüsselsheim

R+T Verkehrsplanung hat in Kooperation mit dem federführenden Beratungsunternehmen Drees & Sommer den Masterplan Rüsselsheim am Main „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“ (Green-City Plan) erarbeitet, der eine Vielzahl von Maßnahmen zur deutlichen Reduzierung der Stickstoffdioxidwerte enthält.

Ein Ziel ist es, die anderenorts verhängten Fahrverbote in Rüsselsheim vermeiden zu können. Dies kann unter anderem durch den verstärkten Einsatz der Elektromobilität erreicht werden. Außerdem sollen neue digitale Systeme zur Verflüssigung des Verkehrs zum Einsatz kommen, der durch die Ortslage fahrenden Schwerlastverkehrs reduziert werden und ein Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur erfolgen.

Die Dezernentin für Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung, Lärmabwehr und Klimaschutz der Stadt Rüsselsheim am Main – Frau Marianne Flörsheimer – sieht den Masterplan als eine wertvolle Arbeitsgrundlage für die nächsten Jahre.

Beitrag des Rhein-Neckar-Fernsehens zur Übergabe der Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung (RSV) an den Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg

Das Rhein-Neckar-Fernsehen hat einen informativen Beitrag zur Übergabe unserer Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung (RSV) in der Metropolregion Rhein-Neckar gesendet, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Radschnellverbindung zwischen Mannheim und Heidelberg – Übergabe der Studie an den Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg

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Die von R+T erstellte Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung (RSV) in der Metropolregion Rhein-Neckar geht für den Streckenabschnitt zwischen den Städten Mannheim und Heidelberg in die nächste Planungsphase.

Das Land Baden-Württemberg wird nun die Baulastträgerschaft dieser RSV als eines von drei Pilotprojekten übernehmen und damit für weitere Planungsprozesse, die Umsetzung sowie den Betrieb zuständig sein.

Hierfür wird die Machbarkeitsstudie am 06. Februar 2018 in Mannheim vom Verband Region Rhein-Neckar vorgestellt und dem Herrn Verkehrsminister Herrmann der Landes Baden-Württemberg in einer feierlichen Veranstaltung überreicht. Wir sind stolz auf unsere Mitwirkung an diesem Leuchtturmprojekt.

Die Machbarkeitsstudie ist unter folgendem Link als Leseversion abrufbar:

https://www.m-r-n.com/was-wir-tun/themen-und-projekte/projekte/radschnellwege

Lindau beschließt klimafreundliches Mobilitätskonzept

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Der Stadtrat Lindau hat in seiner Sitzung am 21.6.2017 das Klimafreundliche Lindauer Mobilitätskonzept (KLiMo) einstimmig beschlossen.

R+T hat in den letzten zwei Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Lindau ein ganzheitliches Konzept erarbeitet, welches die umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität fördern soll. Hierbei wurden das gesamte Stadtgebiet, alle Verkehrsmittel, der Umsetzungsprozess sowie Aussagen zur CO2-Reduzierung einbezogen.

Das klimafreundliche Mobilitätskonzept sollte sozialverträglich sein und die verschiedensten Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigen. Eine Beteiligung der maßgeblichen Akteure sowie der Öffentlichkeit waren daher wichtige Bestandteile des Planungsprozesses.

R+T ist Berater im Programm „südhessen effizient mobil“

R+T ist in der Programmrunde 2/2017 als Berater zum Mobilitätsmanagement für Unternehmen und Behörden für die Stadt Friedrichsdorf tätig.

Die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) bietet das Programm „südhessen effizient mobil“ seit 2016 im Programmbezirk Frankfurt am Main an. Hierbei wird auf die Erfahrungen der letzten Jahre im Beratungsprogramm des IHK Bezirkes Darmstadt aufgebaut. Das Programm wird gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) umgesetzt. Es wird hierbei mit der Stadt Frankfurt am Main, Verkehrsorganisationen, Kommunen, Verbänden und Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt kooperiert.

Das Programm unterstützt Arbeitgeber bei der Entwicklung und Umsetzung eines individuell zugeschnittenen Mobilitätskonzeptes durch fundierte Analysen, individuelle Coachings und themenspezifische Workshops. Die Mobilitätskonzepte enthalten Maßnahmen, wie zum Beispiel Jobtickets, Nutzung von Fahrgemeinschaftsbörsen, Anpassung von Schichtzeiten an ÖPNV-Fahrpläne, Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur und Strategien zur Mitarbeitermotivation. Ziel ist eine effiziente, umwelt- und sozialverträgliche Mobilität in der Region zu fördern.

https://www.ivm-rheinmain.de/kommunaler-service/betriebliches-mobilitaetsmanagement/effizient-mobil/

Machbarkeitsstudie Radschnellweg Region Rhein-Neckar einstimmig beschlossen

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Die Metropolregion Rhein-Neckar möchte den Radverkehr weiter stärken und plant für dieses Ziel einen Radschnellweg entlang des Korridors von Heidelberg über Mannheim und Ludwigshafen bis nach Schifferstadt.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersuchte R+T hierfür unterschiedliche Trassenvarianten innerhalb eines räumlichen Korridors hinsichtlich der grundsätzlichen Realisierbarkeit einer solchen Radschnellverbindung sowie dessen Potenzial an zukünftigen Nutzern. Auf Grundlage des Arbeitspapiers der FGSV „Einsatz und Gestaltung von Radschnellverbindungen“ wurden Qualitätsmerkmale und Anforderungen für eine Radschnellverbindung in der Metropolregion definiert.

Als weitere Inhalte der Machbarkeitsstudie wurden für die Vorzugstrasse ein detaillierter Maßnahmenplan erstellt, Lösungsansätze an Konfliktstellen, Knotenpunkten und Streckenabschnitten erarbeitet und die Kosten für eine Umsetzung geschätzt.

Die Machbarkeitsstudie wurde im Planungsauschuss der Metropolregion am 29.03.2017 einstimmig beschlossen. Jetzt folgen weitere Umsetzungsziele.

Deutscher Städtebaupreis 2016 – Belobigung für das Freiraumkonzept Hallschlag in Stuttgart

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Quelle: https://staedtebaupreis.de/

Zur Förderung einer zukunftsweisenden Planungs- und Stadtbaukultur haben die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und die Wüstenrot Stiftung am 15.09.2016 den Deutschen Städtebaupreis 2016 verliehen. Das Projekt „Freiraumkonzept Hallschlag – Straßen, Wege und Plätze“ in Stuttgart hat dabei eine Belobigung erhalten.


Die Laudatio beschreibt das Projekt wie folgt:
Hinter dem „Freiraumkonzept Hallschlag“ verbirgt sich ein umfangreiches Sanierungsprojekt für einen kompletten Stadtteil von Bad Cannstatt. Seit 2007 wird der lange als sozialer Brennpunkt stigmatisierte Hallschlag im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ umgestaltet. Ziel ist die Verbesserung der Wohnbedingungen und Infrastruktur dieses vernachlässigten Quartiers … [Dabei] wurden Plätze und Straßen im Wohngebiet saniert sowie verschiedene verkehrsberuhigte Bereiche geschaffen. Besonders beispielhaft an diesem Projekt der Stadterneuerung ist die aktive Einbindung der Bürgerschaft. Alle Bewohnergruppen wurden durch einen offenen Dialog, große gemeinsame Planungsworkshops und viele andere Aktivitäten an der Gestaltung der Pläne beteiligt.


R+T hat dabei das Verkehrskonzept und die Gestaltung der Verkehrsanlagen entwickelt.

Anbei das pdf-Dokument der Belobigung.