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Modellquartier Neckarbogen in Heilbronn erhält Auszeichnung beim Deutschen Städtebaupreis 2020

Für die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn wurde der Stadtteil Neckarbogen als Musterquartier für Ökologie, Freianlagen, Städtebau und Verkehr entwickelt. Die Machleidt GmbH hat in Kooperation mit sinai Landschaftsarchitekten, Kaden + Klingbeil, p.a. performative architektur und R+T Verkehrsplanung den Rahmenplan für den Neckarbogen fortgeschrieben.

Ziel war es dabei, mit dem neuen Modellquartier Neckarbogen ein vitales und modellhaftes neues Stück Stadt mit über 3.000 Einwohnern entstehen zu lassen. Nach der BUGA 2019 sind inzwischen auch weitere Meilensteine geschafft, wie der Baubeginn für die Fußgängerbrücke, die das neue Quartier unmittelbar und autofrei an den Hauptbahnhof anbindet.

Das Projekt wurde beim Deutschen Städtebaupreis 2020 eingereicht. Insgesamt hatten sich 86 Projekte beworben, 35 kamen in die engere Auswahl und 10 wurden für den Deutschen Städtebaupreis nominiert.

Am 23. April 2021 wurde der Preisträger bekannt gegeben. Gewonnen hat den deutschen Städtebaupreis 2020 das „Quartier am ehemaligen Blumengroßmarkt“ in Berlin. Unser Projekt „Heilbronn – Neckarbogen“ hat eine der vier Auszeichnungen erhalten und somit den zweiten Platz gemacht. Auszeichnungen gingen neben Heilbronn auch an Bremen, Regensburg und Tirschenreuth.

Der Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel freute sich nach der Preisverleihung: „Allein die Nominierung war schon ein Ritterschlag für unsere Stadt und alle an der Entwicklung des Quartiers Beteiligten. Eine Auszeichnung zu erhalten freut uns außerordentlich und macht uns stolz“

Das Jury-Urteil: Nicht nur die Mischung der Funktionen, sondern auch die Forderung nach Innovation in den Themen der sozialen Quartiersentwicklung, der Nachhaltigkeit und Ökologie führten zu interessanten, beispielhaften und architektonisch gelungenen Bausteinen.

Heilbronn Neckarbogen

Nominierung für den Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2019

Die planerische Idee für die Neugestaltung des Emanuel-Merck-Platzes wurde für den Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2019 in der Kategorie „Baukultur“ nominiert.

Das Projekt wurden von den Büros R+T Verkehrsplanung, Henn Architekten, Topotek 1 Landschaftsarchitekten und Schönhofen Ingenieure im Auftrag der Stadt Darmstadt und der Firma Merck bearbeitet. Der neue Platz wurde 2018 eingeweiht. Einen Vorher-Nachher-Vergleich der Situation bietet das nachfolgende Video, das wir anlässlich der Nominierung erstellt haben.

Lindau gewinnt Mobilitätspreis „European Mobility Week Award“ der Europäischen Union

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Quelle: European Mobility Week Award

Die Stadt Lindau förderte im Jahr 2018 durch zahlreiche Initiativen und Infrastrukturmaßnahmen den umweltfreundlichen und multimodalen Verkehr. Durch Veranstaltungen und Kampagnen konnten die Lindauer zu mehr aktiver Mobilität, wie dem Zu-Fuß-Gehen, dem Radfahren und der Benutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel motiviert werden.

Hierfür wurde die Stadt Lindau im März 2019 mit dem „European Mobility Week Award“ ausgezeichnet. Eine unabhängige Fachjury aus Verkehrsexperten hat hierbei Lindau als erste Stadt Deutschlands zur Siegerstadt in der Kategorie Kommunen bis 50.000 Einwohner gekürt.

Die Grundlage für die Bemühungen der Stadt Lindau zur Förderung eines nachhaltigen Mobilitätsangebotes wurde dabei mit dem Klimafreundlichen Lindauer Mobilitätskonzept (KLiMo) geschaffen.

Das KLiMo hat R+T von 2015 bis 2017 in enger Zusammenarbeit mit der Lindauer Stadtverwaltung erarbeitet. Das ganzheitliche Konzept war insbesondere darauf ausgerichtet, attraktive Mobilitätsangebote zu schaffen. Dabei sollte der Verkehr so stadt- und umweltverträglich wie möglich gestalten werden, um ein Höchstmaß an Lebensqualität zu erreichen.

Einen Artikel des Magazin Der Allgäu-Tipps vom 26.03.2019 zu diesem Thema können Sie hier ansehen.