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1. Preis beim städtebaulichen Wettbewerb Maintal-Mitte

Gemeinsam mit Planquadrat Elfers Geskes Krämer hat R+T den hochkarätig besetzten städtebaulichen Realisierungswettbewerb Maintal-Mitte gewonnen.

Mobilitätskonzept städtebaulicher Wettbewerb Maintal-Mitte
Mobilitätskonzept städtebaulicher Wettbewerb Maintal-Mitte

Zur Entwicklung der ehemaligen Gewerbeflächen des rund 9 ha großen Areals „Maintal-Mitte“ im Stadtteil Dörnigheim wurde von der Stadt Maintal ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Gesetztes Ziel war es, ein urbanes Quartier mit unterschiedlichen Wohnformen und offenen ansprechenden Freiraumbereichen zu entwickeln. Dadurch soll ein lebendiges, generationsübergreifendes und sozial durchmischtes Wohnquartier entstehen. Hinsichtlich der verkehrlichen Erschließung war vor allem die Förderung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes gefragt, um das Aufkommen an motorisiertem Individualverkehr möglichst niedrig zu halten.

Teil des Entwurfes war ein innovatives Mobilitätskonzept, welches durch vielfältige Angebote an alternativen Verkehrsmitteln zum Pkw sowie durch eine attraktive Verknüpfung mit dem umliegenden Fuß- und Radwegenetz die Fortbewegung ohne eigenen Pkw – und somit ein autoarmes Quartier – ermöglicht.

Durch eine Ringerschließung um das Gebiet wird der Kfz-Verkehr am Rande des Plangebietes gebündelt und auf direktem Weg zu den einzelnen Quartiersgaragen geführt. Die Feinerschließung des Quartiers erfolgt durch verkehrsberuhigte Bereiche. Die Innenbereiche der einzelnen Baublöcke werden komplett vom Kfz-Verkehr freigehalten. Besucherparken und Kurzzeitparken ist ausschließlich an der Haupterschließung möglich. Im Quartier selbst wird das Ein- und Ausladen mit dem Pkw in gekennzeichneten Bereich, v.a. an den Hauptzugängen ermöglicht.

Vom Quartier aus werden mehrere Anschlüsse an den geplanten Radschnellweg südlich der Bahntrasse sowie an das bestehende Fußwegenetz geschaffen. Im Quartier selbst wird eine engmaschige Vernetzung an Rad- und Fußwegen vorgesehen.

In drei Quartiersgaragen soll jeweils ein Angebot an Carsharing, Bike-Sharing, Paketstationen und Lastenradverleih bereitgestellt werden. Zusätzlich werden dezentral im gesamten Plangebiet Bike-Sharing und Lastenradverleihe platziert. Für das wohnungsnahe Abstellen der Fahrräder sind zusätzliche Fahrradscheunen in den Wohnhöfen und Abstellplätze direkt an den Hauseingängen geplant. Neben einer Haltestelle direkt am Plangebiet, werden zwei weitere Haltestellen für Ruftaxis im Bereich der Quartiersgaragen vorgesehen. Die Mobility-Hubs und einige Kurzzeitparkplätze werden in hochwertiger Ausführung mit E-Ladestationen ausgestattet.

Das Ergebnis des eigereichten Entwurfs ist auf https://www.akh.de/baukultur/entwicklung-maintal-mitte-maintal einzusehen.

1. Preis im Gutachterverfahren „Perspektive Ost | Bamberger Konversionen“

Die UNESCO-Welterbestadt Bamberg hat die große Chance, mit der Konversion der ehem. US-Liegenschaften den Bamberger Osten neu zu gestalten. Das 150 ha große Herzstück der Konversionsflächen soll in den kommenden Jahren mit attraktiven Angeboten für Wohnen (ca. 5.000 neue Einwohner), Arbeiten und Freizeit städtebaulich entwickelt werden.

Besondere Herausforderungen liegen in einer gelungenen Einbindung in die umgebende Bebauung und Landschaft, einer guten städtebaulichen Integration des Berliner Rings, der das Kasernenareal heute planfrei durchschneidet, einer hohen Lebens- und Aufenthaltsqualität, einer zukunftsweisenden Energieversorgung und Mobilität sowie einer stufenweise und flexiblen Entwicklung des Areals.

Um qualitativ hochwertige Lösungen zu finden, führte die Stadt Ende 2014 / Anfang 2015 ein dialogorientiertes Gutachterverfahren mit 6 Planungsteams durch. Dabei erzielte das Team pesch partner architekten stadtplaner, lohrer.hochrein.landschaftsarchitekten und R+T Verkehrsplanung den 1. Preis.

Einen Artikel des Fränkischen Tags vom 12.02.2015 können Sie hier ansehen.