Schlagwortarchiv für: Verkehrsuntersuchung

Mikrosimulation für den Ausbau der A 643 / Schiersteiner Brücke

Logo LBM RP

Die A 643, die die A 60 mit der A 66 verbindet und den Rhein zwischen Mainz und Wiesbaden quert, weist häufig Verkehrsstaus auf und soll deshalb ausgebaut werden. Bundesweite Aufmerksamkeit erfuhr dieses Projekt durch die Absenkung eines Brückenpfeilers an der Vorlandbrücke der Schiersteiner Brücke, wodurch eine Vollsperrung der stark belasteten A 643 notwendig wurde.

Bereits 2013 hat R+T im Auftrag des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz verschiedene Ausbauzustände der A 643 mithilfe einer Mikrosimulation untersucht. Dabei wurde zunächst der Bestand untersucht, um die Schwachstellen im Verkehrsablauf aufzuzeigen. Im Vordergrund der Untersuchung künftiger Ausbauzustände stand der Übergang von einer sechsstreifigen Schiersteiner Brücke auf eine vierstreifige Vorlandbrücke.

Derzeit wird der Verkehr für verschiedene Ausbauzustände während der Bauzeit simuliert, bei denen die Querschnittsbreite auf den Brücken und im Übergang zwischen den Brücken stark reduziert werden muss. Die Verflechtungsvorgänge an den teilweise geänderten Anschlussstellen sowie am Schiersteiner Kreuz sind ebenfalls Bestandteil der Untersuchung.

Konstanz wertet den Altstadtring auf und rückt näher an den See

Wappen Konstanz
Wappen des Stadt Konstanz

Die Stadt Konstanz will die Verkehrsführung auf dem Altstadtring neu ordnen. Verkehrspolitisches Ziel ist es, die Belastungen und Trennwirkungen durch den Kfz-Verkehr zu reduzieren und dadurch wesentliche städtebauliche Verbesserungen zu erzielen.

R+T hat hierfür 2 Planfälle hinsichtlich ihrer Wirkungen auf den Fuß-, Rad-, Bus- und Kfz-Verkehr, den Städtebau und die Lärmbelastungen untersucht. Das „O-Konzept“ besteht aus verschiedenen Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsqualität im Fuß-, Rad- und Busverkehr. Das „C-Konzept“ geht darüber hinaus und sieht eine Sperrung des Bahnhofsbereichs für den allgemeinen Kfz-Verkehr vor.

Mit beiden Planfällen können spürbare Aufwertungen der Straßenräume erreicht werden. Beide Planfälle sind verkehrs- und entwurfstechnisch machbar. Nur mit dem C-Konzept ist es jedoch möglich, die weitgehend autofreie Altstadt bis zum Seeufer auszudehnen. Dadurch können vor allem die Verkehrsqualität und -sicherheit im Fußverkehr rund um Fischmarkt, Bahnhofplatz und Bodanstraße verbessert werden. Mehrbelastungen, die sich im C-Konzept an anderer Stelle des Altstadtrings ergeben, lassen sich mit weitergehenden Maßnahmen zur Entlastung der gesamten Altstadt kompensieren.