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Ausstellungseröffnung Rahmenplan Flensburg Hafen-Ost

Die Ausstellung zum Rahmenplan Flensburg Hafen-Ost kann vom 16.02. bis 19.03.2023 im Robbe & Berking Museum in Flensburg besucht werden.

Mehr als anderthalb Jahre wurde seit August 2021 der städtebauliche Rahmenplan erarbeitet. Die Projektbearbeitung erfolgte in einem interdisziplinären Planungsteam mit Cityförster architecture + urbanism PartGmbB und Urban Catalyst GmbH unter enger Zusammenarbeit mit der Stadt Flensburg, zahlreicher Flensburger*innen und lokalen Akteuren. Das Büro Gruppe F hat zusammen mit Gehl das Beteiligungsverfahren begleitet.

Auf dem Sanierungsgebiet soll neuer und bezahlbarer Wohnraum entstehen. Es sollen aber auch weiterhin Flächen, insbesondere für maritimes Gewerbe, Freiflächen und eine durchgehende Uferpromenade entstehen. Im Ergebnis entstand das Syntheseszenario und Leitbild des Rahmenplans: „Hafenband PLUS: maritim. grün. gemeinschaftlich.“

Mobilitätsstation
Beispielhafte Mobilitätsstation

Die R+T Verkehrsplanung GmbH war für die Beratung hinsichtlich sämtlicher Mobilitätsthemen verantwortlich. Ziel ist ein möglichst autoarmes Quartier mit Priorisierung des Fuß- und Radverkehrs. Straßenräume dienen vorwiegend als Aufenthalts- und Begegnungsflächen. Ruhender Kfz-Verkehr soll in Mobilitätsstationen gebündelt werden, in welchen auch weitere Mobilitätsangebote und öffentliche Zusatzeinrichtungen zu finden sind.

Darüber hinaus sollen je Wohneinheit 2-4 Radabstellanlagen angeboten werden. Hingegen sollen lediglich 0,4 Pkw-Stellplätze je Wohneinheit errichtet werden. Die Nutzung des ÖPNVs soll mit gut erreichbaren Haltestellen und einem 7,5 Minuten Takt attraktiv gestaltet werden. Es sollen den Bewohnenden und Besuchenden leicht gemacht werden, andere Verkehrsmittel als den eigenen Pkw zu benutzen.

Green-City Plan für die Stadt Rüsselsheim am Main fertiggestellt.

Wappen Rüsselsheim

R+T Verkehrsplanung hat in Kooperation mit dem federführenden Beratungsunternehmen Drees & Sommer den Masterplan Rüsselsheim am Main „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“ (Green-City Plan) erarbeitet, der eine Vielzahl von Maßnahmen zur deutlichen Reduzierung der Stickstoffdioxidwerte enthält.

Ein Ziel ist es, die anderenorts verhängten Fahrverbote in Rüsselsheim vermeiden zu können. Dies kann unter anderem durch den verstärkten Einsatz der Elektromobilität erreicht werden. Außerdem sollen neue digitale Systeme zur Verflüssigung des Verkehrs zum Einsatz kommen, der durch die Ortslage fahrenden Schwerlastverkehrs reduziert werden und ein Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur erfolgen.

Die Dezernentin für Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung, Lärmabwehr und Klimaschutz der Stadt Rüsselsheim am Main – Frau Marianne Flörsheimer – sieht den Masterplan als eine wertvolle Arbeitsgrundlage für die nächsten Jahre.