betriebliches und schulisches Mobilitätsmanagement
Um Verkehr und Mobilität effizienter und nachhaltiger zu gestalten, setzt Mobilitätsmanagement bereits dort an, wo der Verkehr entsteht. Mobilitätsmanagement soll dabei zum Nachdenken über die eigene Verkehrsmittelwahl anregen und versuchen, die umweltverträglichen Verkehrsmittel zu stärken.
R+T ist im Aktionsprogramm „südhessen effizient mobil“ der ivm (integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) als Berater zum Mobilitätsmanagement für Unternehmen und Behörden tätig.
Im Bereich schulisches Mobilitätsmanagement wurde im Rahmen des Programms „Besser zur Schule“ bei der Erstellung des Schülerradroutenplaners Hessen sowie bei der Entwicklung von Schulmobilitäts- und Schulwegplänen für verschiedene Schulformen mitgewirkt.
Schulwegemobilität
Damit die Kinder besser zur Schule kommen, werden über Maßnahmen und Programme des schulischen Mobilitätsmanagements verschiedene Lösungen angeboten, um den Verkehr zur und von der Schule sicherer, nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten.
Zudem wird ein selbstbewusster Umgang mit verschiedenen Mobilitätsoptionen gefördert und es werden Alternativen zum Bring- und Holverkehr mit dem Pkw durch die Eltern gestärkt in den Fokus gestellt.
Mithilfe der Schulen, Schulträger, Kommunen und weiterer relevanter Akteure werden Schulmobilitätspläne gemeinsam als ganzheitliches Mobilitätskonzept entwickelt und umgesetzt. Diese Pläne bündeln alle mit Verkehr und Mobilität zusammenhängenden Aktivitäten, Zuständigkeiten und Prozesse für den Schulstandort und auch darüber hinaus. Im Ergebnis dienen sie der langfristigen Verankerung von abgestimmten und realistisch umsetzbaren Maßnahmen.
betriebliches Mobilitätsmanagement
Mit Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer wird versucht, das Verkehrsmittelwahlverhalten zu beeinflussen und den Umweltverbund und somit die Rolle der umweltverträglichen Verkehrsmittel zu stärken.
Ein betrieblicher Mobilitätsplan soll aufgrund der Analyseergebnisse Maßnahmen darstellen, welche in der Regel auf den Handlungsfeldern Information, Kommunikation und Koordination basieren und ein umfassendes Marketing erfordern. Diese „weichen“ Maßnahmen unterstützen im Allgemeinen die Effektivität der ggf. erforderlichen „harten“ Maßnahmen im innerstädtischen Verkehr (z.B. Verbesserungen im ÖV, neue Radwege…). Dabei liegt der Fokus darauf, dass alle Verkehrsmittel berücksichtigt werden. Das heißt, es sollen auch Maßnahmen für Pkw-Nutzende („Wie kann der Pkw effizienter genutzt werden?“) sowie z.B. der Fußverkehr integriert werden.


